
3, 2, 1…meins! Oder doch deins?
Patente können Geld bringen, Schutzverletzungen dagegen einiges kosten. Ein guter Patentanwalt kann dabei helfen, gefährliche Klippen zu umschiffen und den eigenen Vorteil zu sichern.
Die meisten mittelständischen Unternehmen sind hochspezialisiert und oftmals Hidden Champion auf einem eng abgesteckten Gebiet. Technologischer Vorsprung ist für sie keine Kür, sondern überlebensnotwendig, vielfach abgesichert durch Patente. Diese sind ein Segen, schützen sie doch das eigene geistige Eigentum. Gleichzeitig jedoch sind sie ein Fluch. Denn sie beschützen ebenso das geistige Eigentum der Konkurrenz und beschränken somit die eigene Bewegungsfreiheit. „Gerade wenn ein Produkt Erfolg hat werden früher oder später die Schutzrechte eine Rolle spielen.


Die Belegschaft der „Bergischen Patentachsen Fabrik“ in Wiehl im Jahre 1900: Stattliche Schnurrbärte, Hüte und Mützen sind selten geworden. Dafür arbeiten heute bei „BPW“ 5.500 Mitarbeiter, ein Umsatz von einer Milliarde Euro wird ausgewiesen.
Pochwerke, Patentachsen und Papiermühlen
Traditionsunternehmen im Oberbergischen Kreis: Dampfkessel, Tumblerschalter, Kamisole
„Herrgotts Pinkelecke“ hat nichts mit übel riechenden stillen Örtchen zu tun und ist auch keine blasphemische Beleidigung. Wenn die oberbergische Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins dieses Synonym zur Beschreibung ihres Verbandsgebietes und damit ihrer Heimat verwendet, ist ein treffliches Bild der buckligen Welt rund um „bunte Kerken“, die vielen Talsperren und Mühlen formuliert. Die Niederschlagsstatistik ist gemeint, spricht eine deutliche Sprache und erklärt die Bedeutung atlantischer Tiefs. Die versuchen auf ihrem Weg über nordwestdeutsches Territorium den rechtsrheinischen Sattel des Schiefergebirges zu überwinden, und kommentieren diese Hürde mit intensiven Niederschlägen.


